Vorteile und Nachteile

Volkssport Laufen: Nun mit dem Laufband auch in den eigenen vier Wänden

Immer mehr Verbraucher haben den Volkssport Joggen für sich entdeckt. Um sportlich am Ball zu bleiben, die eigene Performance zu steigern und das Fitnessziel nicht aus den Augen zu verlieren, sind regelmäßige Trainingseinheiten Pflicht. Wer diese als Jogger bei jedem Wetter absolvieren möchte, für den dürfte die Anschaffung eines Laufbands interessant sein. Vor dem Laufband Kauf gilt es sich jedoch eingehend zu informieren, um zu sehen, ob sich die Investition von bis zu 1000 Euro oder gar mehr lohnt. Es bietet sich ebenso an, ein Laufband im Fitnessstudio zunächst auszuprobieren. Fachliteratur hilft mit wertvollen Tipps zum fachgerechten Laufen auf dem Laufband dabei sich an das Trainingsgerät zu gewöhnen. Gut informierte Käufer kennen außerdem die Vor- und Nachteile eines Laufbands.

Vorteile eines Laufbandes

Die Liste der Vorteile des Laufbands ist lang und beinhaltet nicht nur das witterungsunabhängige Training. Das Laufband sorgt ebenso dafür, dass der Sportler seine Trainingseinheiten ganz flexibel zu jeder Tages- und Nachtzeit absolvieren kann. Gerade wer mit dem Beruf oder Kindern stark eingespannt ist, wird dies zu schätzen wissen und braucht keinen Babysitter für seinen Nachwuchs suchen. Nicht nur im Winter, sondern auch im Vergleich zum als etwas gefährlicher geltenden Jogging im Dunkeln ist das Laufen auf dem Laufband daher eine hervorragende Alternative. Das Laufband Training zuhause kann außerdem zeitlich effizienter absolviert werden, da keine Joggingstrecke, die vielleicht nicht direkt vor der Haustür gelegen ist, angesteuert werden muss.

Zudem lässt sich mit dem Laufband ein geregelteres Lauftraining, welches genau auf die eigenen Trainingsziele und körperlichen Gegebenheiten zugeschnitten ist, absolvieren. Dank ihrer Dämpfung sind Laufbänder im Vergleich zum Jogging auf dem Asphalt gelenkschonender. Die Belastung und Steigung und damit auch der Schwierigkeitsgrad lässt sich beim Laufband ganz gezielt über eine Veränderung des Neigungswinkels regeln. Somit fällt das Verletzungsrisiko gering aus. Der Hobbysportler kann außerdem die Laufbandeinstellungen dem eigenen Fitnesslevel anpassen und läuft nicht Gefahr sich bei einem Sturz auf Asphalt zu verletzen.

Die zahlreichen Einstellungsmöglichkeiten von Laufbändern sind für ein Intervalltraining oder ein konstantes Halten der Laufgeschwindigkeit besonders gut geeignet. Der Zufallsmodus beim Laufband sorgt für Abwechslung. Die immer wieder wechselnde Belastung beim Laufen auf dem Laufband steigert den jeweiligen Kalorienverbrauch mitunter durchaus deutlich, was gerade für Abnehmwillige ein echtes Plus ist. Übergewichtige sind mit dem Laufband den abwertenden Blicken anderer Menschen nicht ausgesetzt und können das Training so ohne Scham absolvieren.

Nachteile eines Laufbandes

Wer jedoch beispielsweise auf einen Marathon im Freien hintrainiert, sollte wissen, dass Laufband Leistungen in der freien Natur meist nur bedingt abgerufen werden können. Ganz kann ein Laufband das Jogging im Gelände also nicht ersetzen. Dies liegt unter anderem daran, dass die Laufbewegungen auf dem Laufband aufgrund ihrer hohen Gleichmäßigkeit ein wenig unnatürlich sind. So kann es zu einer einseitigen Belastung der eigenen Muskulatur kommen. Weitere Nachteile sind der Kostenpunkt sowie die oftmals als störend empfundene Geräuschkulisse beim Betrieb eines Laufbandes. Während einige Sportler das Laufbandtraining als zu langweilig empfinden, klagen andere über den vielen Platz, der zum Aufstellen eines Laufbands in der eigenen Wohnung dringen erforderlich ist.

1 Trackback / Pingback

  1. Hammer WALK RUNNER RPX Laufband | Laufband Test und Vergleich

Kommentare sind geschlossen.